Besuch zum 20 jährigen Jubiläum der Heinkelfreunde Ammerland-Oldenburg Im Rahmen der 4-Tage Nordsee Fahrt

Ja, wie fing alles an? Im Frühjahr erhielt ich einen Anruf von Rolf aus Westerstede, ob ich seinen Heinkel „in Schuss“ bringen könnte. Als ich zusagte, brachte er mir seinen Roller per Trailer rum. Nachdem alle Arbeiten an Elektrik, Motor etc. erledigt waren, holte Rolf per Trailer seinen Heinkel wieder ab. Bei diesem Beuch lud Rolf die Heinkelfreunde Rendsburg ein, an der 20 jährigen Jubiläumsfeier der Heinkelfreunde Ammerland-Oldenburg am 16. 09.2017 teilzunehmen, deren Mitglied er ist.
Wenn wir schon mal in der „Ecke“ sind, können wir uns ja auch die Gegend mal ansehen und so wurde daraus „Die 4-tägige Nordseetour“. Leider wollten nur 5 Freunde an der Tour teilnehmen und das waren: Rolf mit Frau Brigitte Hutzler, Manfred Bachmann, Mattis Spendig und Manfred Hinz,

Der Termin rückte näher und das Wetter wurde immer schlechter- Dauerregen. Was tun?
Kurz entschlossen haben wir uns dazu entschlossen, die Anreise per Trailer anzutreten. Mattis organisierte Trailer und VW Bus als Zugwagen und so ging es am Freitag, 15.09.2017 los. Mattis wählte nicht die ausgearbeitete Rollerstrecke über Glückstadt sondern die Autobahn über Hamburg. So sind wir ohne Stau am frühen Nachmittag in Westerstede eingetroffen. Hier ein großes Lob an Mattis über seine ruhige bedachte Fahrweise, die wir in den nächsten Tagen auch noch erleben dürften.
Rolf bat darum, bevor wir ins Hotel einchecken, erst zu ihm auf seinen  Flugplatz zu kommen. Hier wurden wir von Rolf empfangen und zum Kaffee in sein 2014 erbautes Schloss Köhlmoor eingeladen.
Auch zum Abendessen ludt er uns ein und so lernten wir auch seine Frau Elke kennen.
Baff waren wir, mit welcher Herzlichkeit wir von Beiden aufgenommen wurden- da fehlten uns einfach die Worte. Als Dank übergaben wir am nächsten Morgen Elke einen schönen Blumenstrauß.
Hier durften wir auch den Trailer im Hanger abstellen und die Roller abladen, so dass die Roller trocken und sicher untergebracht waren und wir nur mit dem Bus zum Hotel fahren konnten.

Am Samstag fuhren wir wieder zum Hanger, wo uns Rolf schon erwartete um mit uns zum Treffpunkt in Bad Zwischenahn, zur Rügenwalder Mühle zu rollern. Erwartungsvoll dachten wir an leckere Wurst, aber nichts da!- die Rügenwalder Mühle war eine vor Jahren neu aufgebaute Mühle, die es zu besichtigen galt.
2 Museumsführer standen hier bereit, um die Mühle uns detailliert zu erklären.
Hier warteten aber auch schon 40  Heinkelfreunde aus Aurich, Bremen, Ammerlang-Oldenburg, Cuxhaven.
Das Wetter hat leider viele vom Treffen abgehalten.
Auch hier wurden wir sehr herzlich aufgenommen mit dem Hinweis, besucht uns doch mal wieder.
Ein reger Erfahrungsaustausch kam somit zustande und man lernte neue Heinkelfreunde kennen.
Anschließend das obligatorische Foto mit allen Rollern und der Mühle im Hintergrund.

Danach ging die Fahrt weiter zum Flugplatz Westerstede, wo Rolf alle Heinkler zu Wurst und Salat im Hanger eingeladen hatte. Auf der Fahrt dahin, wie sollte es anders sein, immer wieder kleine Regenschauer. Richtige prasselnde Schauer gingen aber in der Mittagszeit runter, während wir trocken im Hanger beim Essen waren.
Nach dem Essen ging es weiter zu dem alten Mühlengebäude Bremer  in Neuenkruge, in der ein Heinkelfreund ein „Sammlercafe“ eingerichtet hat. Da gab es viele interessante Dinge zu sehen, wie z.B. ein komplettes Wehrmachtsgespann mit Bewaffnung, verschiedene Motorräder, Motorfragmente, und jede Menge alte Sachen. Hier gab es selbstgebackenen Blechkuchen, der sehr lecker war.

Lange haben wir uns aber nicht aufgehalten, da wir noch zum Flugplatz mussten, Roller aufladen und dann Weiterfahrt nach Bremerhaven, wo unser Quartier „Havenhostel“ erwartete.
Das Havenhostel ist ein modernes preiswertes Hostel, eingerichtet in der ehemaligen Militärakademie.
Was macht man mit dem angebrochenen Abend in Bremerhaven: Man geht in das Erlebnisrestaurant  „Treffpunkt Kaiserhafen-die letzte Kneipe vor New York“ im Freihafen.
Hier in der originalen  Bude  muss man einfach gewesen sein: Stimmung-Stimmung mit Live Musik, schunkeln, mitsingen, Polonäse …einfach super, wo gibt es heutzutage noch sowas. Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg, das Klimahaus zu besichtigen. Hut ab, mit welcher Sicherheit Mattis mit uns durch Bremerhaven fuhr, sein kurzer Kommentar: Ich kenn mich aus, da ich hier schon für die Firma gearbeitet habe.

Zitat:“Die Reise um die Welt im Klimahaus von und nach Bremerhaven führt immer entlang des Längengrades 8° Ost 34'. Auf 5.000 Quadratmetern werden Sie zum Weltenbummler: Sie durchwandern vielfältige Klimazonen und treffen Menschen, deren Alltag durch das jeweils vorherrschende Klima stark beeinflusst wird. Sie spüren die unterschiedlichen Temperaturen sowie der Luftfeuchtigkeit unserer Reisestationen nach und gewinnen hautnahe Einblicke in die Klimata der Erde. Inden Großaquarien Samoas lernen Sie die bunte Vielfalt eines südpazifischen Saumriffs mit seinen Korallen, Fischen und sonstigen Bewohnern kennen. Interaktive Exponate helfen Ihnen, auch komplexe Zusammenhänge im Klimageschehen der Erde zu begreifen.“

Dazu muss ich anmerken, dass mir ganz schön mulmig wurde, als ich z.B. das Labyrinth „Dschungel bei Nacht“ durchquerte! Ist schon ein Erlebnis.
Um alles richtig erleben zu können, sollte man 2 Tage einplanen

Abends fuhren  wir zum Essen in das italienische Einkaufszentrum Mediterraneo neben dem Klimahaus und besuchten  anschließend noch den Fischereihafen, aber da war es sehr ruhig. Deshalb machten wir uns noch auf  für einen Absacker zum Kaiserhafen, aber was war das denn: nichts los, es ist Sonntag hieß es zur Entschuldigung.
Am Montag dann nach dem Frühstück auf zur Rückfahrt. Da in den Nachrichten laufend Stau auf der Autobahn gesendet wurde, wählte Mattis eine landschaftliche sehr schöne Tour, so dass wir den Elbtunnel ohne Stau erreichten und  auch ohne Stau gegen Mittag wieder zu Hause waren.
Es war eine super Tour und wer nicht dabei war, hat richtig was versäumt.