Besuch des Jahrestreffens der Dänischen Heinkelfreunde

Pünktlich um 8:00 Uhr starteten wir in Westerrönfeld. Leider mussten kurzfristig berufsbedingt 3 Teilnehmer absagen. (Man vergisst als Rentner sehr schnell, dass andere noch voll im Berufsleben stehen). Frohgelaunt machten sich also 5 Personen auf 4 Heinkel auf den Weg. Doch leider streikte kurz nach Kiel Mattis´ Heinkel. Mattis: „Manner, nach Deiner Motorüberholung war ich 7.000 Kilometer r problemlos unterwegs und jetzt, nachdem ein anderer Heinkelspezi den Roller für die Tour überholt hat, will er nicht mehr“. Es lag nicht am Vergaser, es liegt  am Zündfunken, der auch nicht durch Tausch einer neuen Zündkerze, Zündspule etc. besser wurde .Mattis entschied deshalb: „Leute fahrt weiter, für mich ist die Tour hier zu Ende, mein Sohn kann mich abholen.“


Also machten wir uns weiter auf den Weg nach Puttgarden um mit der Fähre nach Radby auf der dänischen Seite überzusetzen. Kaum angekommen und schon waren wir auf dem Schiff, Spur 1 sei Dank! Es ist immer wieder ein Schauspiel, welche Massen an Autos mit der Fähre mit wollen und auch alle mitkommen. Nachdem wir erst mal alle Fahrzeuge vorbei gelassen haben, rollerten wir dann bei sengender Sonne weiter nach Stubbeköbing, um hier mit einer kleinen Fähre über den Sund überzusetzen. Dann weiter zum Campingplatz Mons Klingt. Hier trafen wir gegen 16:00 Uhr ein und bezogen unsere angemieteten Hütten. Diesen Platz muss man gesehen haben, Berg und Tal, hier und da eine Hütte, Zelte, Wohnwagen, Wohnmobile zerstreut übers ganze Gelände. Große Spielplätze für die Kinder, großes Schwimmbad und einwandfreie saubere Waschräume.
Freudig wurden wir von Erik begrüßt, der uns informierte, dass Henning mit großem Zelt und Grillsachen in Kürze eintrifft, und wir dann, wie bei den Dänen üblich uns in fröhlicher Runde zum Essen und Trinken zusammensetzen.
Da bimmelte mit einmal mein Handy: „Manner, ich brauch ‚ne Unterkunft, bin mit Tina und Käfer Cabrio auf den Weg zu Euch, will das Treffen doch nicht versäumen – Mattis.“ Und so gegen 22:00 Uhr trafen dann unter großem Hallo beide ein. Das ist typisch Mattis.
Die Organisation der Ausfahrt am Samstag hatte Erik einem dänischen  Heinkelfreund übergeben, der auf der Insel Mon wohnt. Er führte uns zwar rum, gab aber keinerlei Information, warum hier gehalten wurde  bzw. Zeitangaben, wann es nach den Stopps weiter gehen sollte. Das war leider ein Reinfall!
Abends dann wieder gemütliches Beisammensein. Am Sonntagmorgen dann Frühstück und Abrechnung der gemieteten Hütten. Das war ruck zuck erledigt, so schnell und unkompliziert, das wäre bei uns nicht möglich.
Aber wie das so ist, auf der Rückfahrt passte ich nicht auf und wir rollerten zum Fähranleger Gedser. Da war wahrscheinlich die Sonne schuld…… Was soll‘s, nach dem kleinen Umweg von 40 Km  erreichten wir die Fähre in Rodby und konnten auch gleich wieder rauffahren. In Puttgarden dann weiter über Oldenburg, Lütjenburg, Kiel, Rendsburg und Gerd weiter nach Albersdorf.
Es war wieder ein schönes Treffen.